Entschädigung für Zwangsarbeiter

Die zentrale Aufgabe der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ war die Auszahlung von Leistungen an ehemalige Zwangsarbeiter und andere Opfer nationalsozialistischen Unrechts. An über 1,66 Millionen Menschen in fast 100 Ländern wurden mit Hilfe der internationalen Partnerorganisationen der Stiftung insgesamt 4,4 Mrd. Euro ausgezahlt.

Diese Zahlungen wurden am 12. Juni 2007 mit einem offiziellen Festakt des Bundespräsidenten Horst Köhler im Beisein der Bundeskanzlerin Angela Merkel abgeschlossen.

Darüber hinaus hat die Stiftung humanitäre Programme gefördert und tut das über ihre Partnerorganisationen weiterhin bis zum Jahr 2008.

Nicht zuletzt durch das Auszahlungsverfahren hat sich die Sicht auf das Unrecht der Zwangsarbeit während des Nationalsozialismus verändert und vertieft. Außerdem wurden u.a. durch die Anträge viele neue Fakten über diese Zeit zusammengetragen. Die Stiftung sieht in der historischen Aufarbeitung der NS-Zwangsarbeit auch zukünftig eine zentrale Aufgabe ihrer Arbeit.

Die Reden der Abschlussveranstaltung im Berliner Schloss Bellevue am 12. Juni 2007 können Sie auf der Webseite der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ nachlesen:

Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“

Broschüre des Bundesministeriums der Finanzen zum Download [831.53 KB, pdf]

Keine Besteuerung für ehemalige Zwangsarbeiter [pdf, 41.98k]