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Kampagne wendet sich an 43 Millionen Amerikaner mit deutschen Wurzeln

Zu Ehren von 400 Jahren deutscher Einwanderung nach Amerika haben das German National Tourist Office und das Deutschlandzentrum USA eine gemeinsame Initiative gestartet.

Jamestown - Wiege der USA, Foto: Frank Brandmaier dpa © dpa Bildfunk Bild vergrößern Jamestown - Wiege der USA (© dpa Bildfunk) In vier Jahrhunderten, seitdem die ersten deutschen Schmiede 1608 in Jamestown eintrafen, haben Deutsch-Amerikaner einen unauslöschlichen Eindruck in der sozialen, kulturellen, wirtschaftlichen und politischen Struktur der amerikanischen Nation hinterlassen. Von General Friedrich Wilhelm von Steuben, dem Architekten des Sieges der Kontinentalarmee über die Briten, bis hin zu Carl Laemmle, dem Gründer von Universal Pictures, von Albert Einstein bis zu Levi Strauss -  Deutsch-Amerikaner stehen hinter vielen Institutionen und Erungenschaften, die als typisch amerikanisch betrachtet werden. Sie machen auch Amerikas größte ethnische Gruppe aus - laut einer aktuellen US-Umfrage nehmen 43 Millionen Amerikaner eine deutsche Abstammung für sich in Anspruch.

Das Deutschlandzentrum USA und das German National Tourist Office haben eine Kampagne ins Leben gerufen, die allen Amerikanern die wichtigen Beiträge der Deutsch-Amerikaner vor Augen führen und Deutsch-Amerikanern helfen soll, wieder eine Verbindung zu ihren Wurzeln herzustellen.

Die neue Webseite www.germanoriginality.com ist nur der Anfang einer gemeinsamen Initiative. Die Webseite enthält Links zu Abstammungswebseiten, persönlichen Profile von berühmten Deutsch-Amerikanern, einen Überblick über deutsche Produkte und Erfindungen, eine transatlantische Einwanderungs-Zeitleiste und eine interaktive Landkarte von Deutschland.

Gemeinschaftsbeiträge schließen Rezepte und ein Forum ein, in dem Geschichten und Fotografien ausgetauscht werden können sowie einen Kalender mit deutschen Veranstaltungen in Amerika und Listen von deutsch-amerikanischen Einrichtungen.

Obwohl www.germanoriginality.com sich hauptsächlich mit Amerikas geschichtlicher Verbindung zu Deutschland befasst, präsentiert sie auch das moderne Deutschland als faszinierendes Reiseziel. Ressourcen zur Planung und zum Buchen einer Reise nach Deutschland sind nur einen Mauskick entfernt!

Germans in America, eine vierteilige Fernsehserie über deutsche Auswanderer in den Vereinigten Staaten, wurde im Frühjahr 2008 durch NETA (National Educational Telecommunications Association) für die öffentliche Fernsehausstrahlung herausgebracht.

Ursprünglich durch den preisgekrönten Regisseur Axel Engstfeld für das europäische Fernsehen hergestellt, vereint die Serie spannende historische Dramatisierungen, die in den USA und in Europa gefilmt wurden, selten gezeigtes Archivmaterial und ergreifende Interviews mit Nachkommen von frühen deutschen Siedlern, die die deutsch-amerikanische Geschichte zu neuem Leben erwecken.

South Carolina ETA und NETA haben sich mit dem Goethe Institut und dem Deutschlandzentrum USA zusammen getan, um den Film für das amerikanische Fernsehen anzupassen. 

Am 3. Oktober 2007 stellte Wolfgang Tiefensee, Deutschlands Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung diese Initiativen den Mitgliedern der  Congressial Study Group on Germany  vor.

Der 3. Oktober ist der Tag der Deutschen Einheit zum Gedenken an die Vereinigung von Ost- und West-Deutschland nach dem Fall der Berlin Mauer und der 6. Oktober ist der German-American Day, der durch Präsident Reagan in Wertschätzung für die Beiträge der Deutsch-Amerikaner zur amerikanischen Gesellschaft und der Freundschaft zwischen dem deutschen und dem amerikanischen Volk ausgerufen wurde.

Neue Webseite GermanOriginality.com!   
Fernsehserie Germans in America  

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Nachgebaute Kaje im Auswandererhaus Bremerhaven, Foto: Michael Bahlo dpa/lni  (c) dpa-report