Hilfe für Hurrikan-Opfer

14.09.2017

das Krisenreaktionszentrum in der Botschaft Washington Bild vergrößern (© Germany.info) Der Hurrikan Irma hat in der Karibik und den südöstlichen USA große Verwüstung angerichtet. Das Auswärtige Amt hat bereits letzte Woche einen Krisenstab eingerichtet. Außerdem sind Spezialisten des Auswärtigen Amts, des Technischen Hilfswerks, der Bundeswehr und von Berufsfeuerwehren in der Nacht auf Dienstag (12.09.) in die USA gereist. Das Krisenunterstützungsteam leistet vor Ort Hilfe für deutsche und europäische Staatsangehörige, die durch den Hurrikan in eine Notlage geraten sind.

Krisenreaktionszentrum rund um die Uhr aktiv

Bis zu 200.000 deutsche Staatsangehörige halten sich momentan  in Florida und auf den karibischen Inseln auf. Seit Samstag ist das Krisenreaktionszentrum im Auswärtigen Amt daher rund um die Uhr aktiv. In Atlanta wurde ein regionales Krisenzentrum zur Hilfskoordinierung eingerichtet. Das entsandte Krisenunterstützungsteam unterstützt das Generalkonsulat Atlanta dabei, deutschen Staatsangehörigen, die von dem Hurrikan betroffen sind, schnelle konsularische Hilfe zu leisten.

THW-Experten stehen bereit

Die entsandten Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks (THW) stehen außerdem bereit, um den US-amerikanischen Katastrophenschutz zu unterstützen. Die THW-Helfer sind Experten für die logistische Koordinierung von Hilfseinsätzen nach Großschadensereignissen. In den Vereinigten Staaten halfen die Einsatzkräfte zuletzt 2005 nach dem Hurrikan Katrina. Die Hochleistungspumpen des THW pumpten damals mehr als fünf Millionen Kubikmeter Wasser aus dem überfluteten New Orleans ab.  

Evakuierung von Sint Maarten / Saint Martin

Um den vom Hurrikan Irma betroffenen deutschen Staatsangehörigen in der Karibik zu helfen, ist zudem ein Airbus A400M der Bundeswehr mit Hilfsgütern nach Curaçao aufgebrochen. Für deutsche Staatsangehörige auf Sint Maarten / Saint Martin wird in den nächsten beiden Tagen eine Evakuierung organisiert.

© Auswaertigs Amt