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Deutschland Nachrichten: Wirtschaft
09.05.2008
Nachhaltigkeit "made in Germany"
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| Archivbild: Architekturbiennale Venedig - Deutscher Pavillon,
Foto: EPA/Andrea Merola © dpa - Bildfunk |
Der deutsche Beitrag zur diesjährigen Architekturbiennale Venedig nimmt Form an: die mit der Konzeption und Durchführung des Beitrags
beauftragten Architekten Friedrich von Börries und Matthias Böttger haben sich und ihr Konzept in ihrem Berliner Büro vorgestellt.
Aaron Betsky, der Direktor der 11. Architekturbiennale, nahm an der Präsentation teil.
Staatssekretär Dr. Engelbert Lütke Daldrup zeigte sich beeindruckt:
"Das Konzept spricht sowohl Laien als auch Fachleute an. Mit diesem Ansatz wird das nachhaltige Bauen interessant und
spannend vermittelt. Das nachhaltige Bauen "made in Germany" hat so alle Chancen, zur international 'Marke' mit
Wiedererkennungswert zu werden".
Das Konzept ist mit "updating Germany" überschrieben. Es nimmt sich der Nachhaltigkeit in der Architektur an, die auf drei Ebenen
vermittelt werden soll: Erstens sinnlich wahrnehmbar durch die Präsentation von Objekten: In fünf thematische Gruppen geordnet,
werden 15-20 innovative Projekte aus ganz Deutschland präsentiert - vom Forschungsprojekt über innovative Bauten bis hin zu
Landschaftsplanungen. Dazu gehören Modelle, Prototypen und Materialproben. Zweitens sachlich wissenschaftlich durch umfangreiche
Dokumentationen: Jedes Projekt wird begleitend in Zeichnungen, Animationen, Fotografien und kurzen Texten in einer Ausstellung
vorgestellt und auf der Projektwebseite vertieft. Drittens durch demokratische Beteiligung: jeder Besucher des Pavillons soll an einem
Automaten einen Sonder-Euro in eines der vorgestellten Forschungs- oder Pilotprojekte investieren und damit eine bewusste Wahl und
Investition in eine bessere Zukunft tätigen. Das so gesammelte Geld wird den präsentierten Vorhaben zur Verfügung gestellt.
Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung fördert auch dieses Jahr den deutschen Beitrag zur Architekturbiennale
Venedig, indem es das Verfahren koordiniert und mit rund 580.000 finanziert. Weitere Mittel werden von privat und durch Sponsoren
aufgebracht.
Eine vom BMVBS eingerichtete, unabhängige Expertenkommission hatte die jungen Architekten unter den Bewerbern ausgewählt, die nun als
Generalkommissare den deutschen Pavillon in Venedig "bespielen" werden. Die Architekturbiennale eröffnet am 14. September in Venedig
für etwa zwei Monate ihre Pforten. Übergeordnetes Thema ist "Da draußen: Architektur jenseits des Bauens" (out there - architecture
beyond building).
Projekte für eine bessere Zukunft "Updating Germany"
Mehr auf der Website des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung.

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Redaktion: Georg Schulze Zumkley
dn@germany-info.org
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