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11 kölsche Lieder, die man kennen muss

Weiberfastnacht in Köln

Weiberfastnacht in Köln, © dpa

09.02.2018 - Artikel

Keine Stadt der Welt wird so oft besungen wie Köln. Jedes Jahr erscheinen hunderte neue Lieder. Doch nur wenige schaffen es zum Karnevalshit. Hier ist eine Auswahl - ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Es sind ja nur elf.

1. Superjeilezick ['su:pɐjaɪ̯lə'ʦɪk]

Nä wat wor dat dann fröher en superjeile Zick,
Met Träne en de Auge loor ich manchmol zuröck
Bin ich hück op der Roll nor noch halv su doll
Doch hück Naach weiß ich nit wo dat enden soll.

Nein, was war das doch früher 'ne supergeile Zeit
Mit Tränen in den Augen gucke ich manchmal zurück
Bin ich heute unterwegs, nur noch halb so verrückt
Doch heute Nacht weiß ich nicht, wo das enden soll.

Der Song von der Gruppe Brings erzählt von ein paar Typen, die die Nacht durchmachen wollen, aber nicht so genau wissen, wo es lang gehen soll. Dann aber kommen ein paar Drogen und ein paar hübsche Mädchen, und dann geht die Party los. Das Lied war in der Kölner Karnevalsszene hoch umstritten, weil diese Art zu feiern den Offiziellen nicht geheuer war. Dennoch landete die ursprüngliche Rockband Brings mit diesem Song 2001 ihren ersten Karnevalshit und ist seitdem nicht mehr aus dem Karneval wegzudenken. 2017/18 überraschten sie ihre Fans mit einem ernsten Lied auf Hochdeutsch: In „Liebe gewinnt“ wünschen sie sich ein Leben ohne Hass und Krieg.

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