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Olympische Winterspiele 2018: Deutsches Team sammelt weiter Medaillen

Pyeongchang 2018 - Nordische Kombination

Pyeongchang 2018 - Nordische Kombination, © dpa-Zentralbild

20.02.2018 - Artikel

Dreifach-Erfolg für Nordische Kombinierer: Johannes Rydzek, Fabian Rießle und Eric Frenzel holen in Pyeongchang Gold, Silber und Bronze. Das deutsche Team liegt in der Nationenwertung weiter auf Platz zwei. Noch bis zum 25. Februar kämpfen Sportlerinnen und Sportler um olympische Medaillen.

Mit 154 Sportlerinnen und Sportlern nimmt Deutschland an den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang teil. Die deutsche Mannschaft bleibt auf Erfolgskurs: Im Medaillenspiegel liegt Deutschland derzeit knapp hinter Norwegen auf Platz zwei. Abschluss der Winterspiele ist am 25. Februar.

Bundesinnenminister Thomas de Maizière besuchte die deutschen Athleten in der ersten olympischen Woche. Begeistert verfolgte er die Wettkämpfe, drückte den Spitzensportlern die Daumen und freute sich über die Medaillengewinner. „Das sind schon tolle Sportlerinnen und Sportler“, schrieb der Minister auf Twitter nach seinen Besuch bei einem Biathlon-Wettbewerb. „Die Kälte und der Wind setzt ihnen ganz schön zu. Umso größer ist die Bewunderung für alle, die hier starten.“

3.000 Sportler aus 92 Nationen

Insgesamt nehmen knapp 3.000 Sportler aus 92 Nationen an den Winterspielen teil. Sie kämpfen in 15 Sportarten und 102 Wettbewerben um olympische Medaillen - darunter Biathlon, Eisschnelllauf und Skispringen.

Bei der Eröffnungsfeier am Freitag trug der Nordische Kombinierer Eric Frenzel - Sportsoldat der Bundeswehr - die Fahne der deutschen Mannschaft. Erstmals hatte es für alle Sportinteressierten die Möglichkeit gegeben, per Internetabstimmung an der Entscheidung für den Fahnenträger mitzuwirken.

Die Paralympischen Spiele werden vom 9. März bis zum 18. März ebenfalls in Pyeongchang ausgetragen. Hier gibt es 80 Wettbewerbe bezogen auf 6 Sportarten. Offizielles Motto der Olympischen und Paralympischen Spiele ist „Passion.Connected“ („Leidenschaft.Verbunden“).



Einsatz gegen Doping

Bundesinnenminister Thomas de Maizière hatte im Vorfeld deutlich gemacht, wie wichtig das Eintreten für einen sauberen Sport ohne Doping sei. Zum 15-jährigen Bestehen der Nationalen Anti-Doping Agentur Deutschland (NADA) erklärte der auch für Sport zuständige Minister: „Uns allen muss klar sein: Doping ist Unrecht, Doping macht krank, Doping raubt dem Sport sein Fundament!“

Die NADA ist zuständig für das Dopingkontrollsystem und die Präventionsarbeit. Ihre engmaschigen Kontrollmechanismen haben Deutschland zu einem der führenden Länder im Kampf gegen Doping gemacht. Jährlich führt die NADA ungefähr 15.000 Dopingproben durch.
Spitzensportförderung weiterentwickeln

Sportlicher Erfolg an der Spitze motiviert viele Menschen, selbst sportlich aktiv zu sein. Auch aus diesem Grund fördert die Bundesregierung den deutschen Spitzensport. Damit deutsche Sportler sich weiterhin international behaupten können, wurde gemeinsam mit dem DOSB eine Reform des Leistungssports und der Spitzensportförderung eingeleitet. Hierdurch soll verstärkt das Potential der einzelnen Athletinnen und Athleten in den Mittelpunkt rücken.

Quelle: Bundesregierung

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