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Ehename

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Marital Name of Husband and Wife - Namensführung in der Ehe

You can download the "Declaration of Retroactive Selection of Applicable Law and Intended Marital Name of Husband and Wife."

Sie können das Formular für die "Erklärung über die nachträgliche Rechtswahl und Bestimmung der Namensführung in der Ehe" hier herunterladen

Information zum deutschen Namensrecht:

(Informationen ohne Gewähr)

Am 01.04.1994 ist das Gesetz zur Neuordnung des Familiennamens in Kraft getreten.

Das Gesetz enthält Neuerungen zur Führung des gemeinsamen Familiennamens von Ehegatten und des Familiennamens von Kindern.

Auch für Ehen, die vor dem 01.04.1994 geschlossen wurden und für Kinder, die vor diesem Datum geboren wurden, ergeben sich nach dem Gesetz Möglichkeiten der Namensführung, die auch nachträglich innerhalb bestimmter Fristen auf Antrag in Anspruch genommen werden können.

Die Regelungen im einzelnen:

1. Namensführung von Ehegatten

1.1 Ehename

Zum gemeinsamen Familiennamen (=Ehenamen) kann der Geburtsname der Frau oder der Geburtsname des Mannes bestimmt werden. Erfolgt keine Bestimmung, so führen die Ehegatten ihren vor der Zeit der Eheschließung geführten Namen auch nach der Eheschließung weiter. Die namensrechtliche Erklärung des Ehenamens kann noch bis zu fünf Jahren nach der Eheschließung nachgeholt werden. Sofern die Ehe im Ausland geschlossen wurde, endet diese Frist nicht vor Ablauf eines Jahres nach der Rückkehr in die Bundesrepublik Deutschland. Die Bildung eines Doppelnamens als Ehename ist nach deutschem Recht nicht möglich.

Ist ein Ehepartner Nichtdeutscher, ist auch die Wahl ihres/seines Heimatrechts möglich.

1.2 Begleitname

Der sogenannte Begleitname (Geburtsname, der nicht zum Ehenamen bestimmt wurde, oder der zur Zeit der Erklärung über die Bestimmung des Ehenamens geführte Name) kann jetzt von dem entsprechenden Ehepartner dem Ehenamen vorangestellt oder angefügt werden, wobei auf Besonderheiten bei Namen, die aus mehreren Namen bestehen, zu achten ist.

2. Namensführung von minderjährigen Kindern

Das eheliche Kind erhält die Ehenamen seiner Eltern als Geburtsnamen. Wird kein gemeinsamer Ehename geführt, haben die Eltern den Namen, den der Vater oder die Mutter zur Zeit der Erklärung führt, zum Geburtsnamen des Kindes zu bestimmen.

Ist das Kind im Inland geboren, haben die Eltern den Namen binnen eines Monats nach der Geburt zu bestimmen. Geschieht dies nicht, so unterrichtet das zuständige Standesamt das für den Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt des Kindes zuständige Vormundschaftsgericht. Das Vormundschaftsgericht überträgt das Bestimmungsrecht einem Elternteil, falls keine einvernehmliche Bestimmung des Geburtsnamens erzielt werden kann.

Ist das Kind im Ausland geboren, gibt es im Falle der Nichteinigung auf den Geburtsnamen des Kindes keine gesetzliche Regelung für das Verfahren bis zur Einschaltung des Vormundschaftsgerichts.

Auch für vor dem 01.04.1994 im Ausland ehelich geborene Kinder ist unter Umständen eine Erklärung über die Namensführung notwendig, wenn die Eltern für den deutschen Rechtsbereich keinen gemeinsamen Ehenamen führen.

Falls Sie eine Erklärung über die Namensführung abgeben möchten, füllen Sie bitte gemeinsam die Erklärung über die Namensführung von minderjährigen Kindern aus und lassen Ihre Unterschriften durch einen Notary Public bestätigen.

Übersenden Sie neben der Erklärung, die Sie hier als PDF-Datei herunterladen können, bitte folgende Unterlagen im Original oder in beglaubigter Kopie:

- Reisepaß des deutschen Ehepartners

- Reisepaß des ausländischen Ehegatten oder einen anderen gültigen Lichtbildausweis

- Heiratsurkunde dieser Ehe

- Scheidungsurkunde des deutschen Ehepartners (falls zutreffend)

- Geburtsurkunde des Partners, dessen Geburtsname zum Ehenamen bestimmt wird

- Geburtsurkunde des Kindes/der Kinder (falls zutreffend)

Die Durchführung dieses Verfahrens wird einige Zeit in Anspruch nehmen. Bis zum Eingang einer Bestätigung des betreffenden Standesbeamten kann eine Paßausstellung nur unter dem bisher geführten Familiennamen erfolgen.

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