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Wiedereinbürgerung ehemaliger gebürtiger Deutscher, die nach dem 31.12.1999 die deutsche Staatsangehörigkeit verloren haben

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Deutscher Reisepass
Deutscher Reisepass© picture alliance / dpa

Seit dem 01.01.2000 haben zahlreiche Deutsche die deutsche Staatsangehörigkeit verloren, da sie versäumt haben, rechtzeitig vor dem Antragserwerb einer fremden Staatsangehörigkeit eine Beibehaltungsgenehmigung (BBG) zu erhalten.

In den Fällen, in denen ein gebürtiger Deutscher seit dem 01.01.2000 die deutsche Staatsangehörigkeit gemäß § 25 StAG verloren hat, weil er versäumt hat, rechtzeitig vor dem Antragserwerb der fremden Staatsangehörigkeit eine BBG zu erhalten, eine Wiedereinbürgerung nach § 13 StAG unter erleichterten Voraussetzungen möglich.

Voraussetzung hierfür ist, dass den Antragstellern bei rechtzeitigem Antrag eine BBG erteilt worden wäre und die für die Erteilung einer BBG erforderlichen Bindungen an Deutschland auch heute weiterhin bestehen.

Vorzulegende Unterlagen:

  • Original des Formantrags – vollständig ausgefüllt und unterschrieben
  • beglaubigte Kopie der Geburtsurkunde
  • ggf. Nachweis zur Namensführung, insbesondere begl. Kopie der Heiratsurkunde
  • beglaubigte Kopien der Zeugnisse zum schulischen und beruflichen Werdegang
  • handschriftlich und in deutscher Sprache verfasster Lebenslauf
  • aktuelles Führungszeugnis des FBI (muss erst nach Aufforderung vorgelegt werden)
  • Kopien der wesentlichen Seiten des Reisepasses
  • ggf. Nachweis zum früheren Besitz der deutschen Staatsangehörigkeit
  • Nachweise zu den Einkommens- und Vermögensverhältnissen (müssen erst nach Aufforderung vorgelegt werden)
  • Nachweise zu Bindungen an Deutschland zum Zeitpunkt der Annahme der fremden Staatsangehörigkeit
  • Ausführungen zu den Nachteilen, die durch Annahme der fremden Staatsangehörigkeit abgewendet werden sollten.

Bei Antragstellung wird die zuständige Auslandsvertretung ein persönliches Gespräch mit Ihnen führen und Ihre Unterschrift auf dem Antrag beglaubigen. Bitte vereinbaren Sie daher einen Vorsprachetermin und reichen dann den Antrag ein. Bitte legen Sie bei Antragstellung Originale sowie zwei Kopiensets aller Urkunden vor. Die Auslandsvertretung wird dann eine kostenfreie Kopienbeglaubigung vornehmen. Die Originalurkunden werden Ihnen unmittelbar zurückgegeben.

Von Unterlagen, die nicht in deutscher oder englischer Sprache verfasst sind, benötigen Sie zusätzlich eine beglaubigte Übersetzung ins Deutsche.

Die Auslandsvertretung wird den Antrag an die zuständige Staatsangehörigkeitsbehörde, nämlich das Bundesverwaltungsamt in Köln, weiterleiten. Sie müssen mit einer ca. dreijährigen Bearbeitungsdauer rechnen.

Hinweis: 

Sofern Sie beabsichtigen, den Antrag über einen Honorarkonsul einzureichen, empfiehlt es sich, zunächst mit der übergeordneten Auslandsvertretung Kontakt aufzunehmen, um abzuklären, ob eine Antragstellung über den HK möglich ist.

Antragsformular

Verfahrensfragen (Bearbeitungszeiten, Formvorschriften, Termine, u.a.)

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